Informatik

ITG wird im Gymnasium im Kannenbäckerland  in der 8. Klasse unterrichtet. Einige grundlegende Unterrichtsinhalte wurden von der Fachkonferenz Informatik verbindlich festgelegt: 

  1. Einführung in die Arbeit mit Tabellenkalkulationsprogramme (als zeitlicher und inhaltlicher Schwerpunkt)
    Dabei Absprache mit dem Fachbereich Mathematik, teilweise Bearbeitung der Inhalte des Lehrplans (Grundlagen der Statistik) 
  2. Recherche und Präsentation von Informationen (z.B. mit Hilfe von Präsentationsprogrammen, Webseitengestaltung)
  3. Unterschiedliche Vertiefungsgebiete sind möglich:
    Datenbanksysteme, Einführung in die Programmierung ...

Die einzelnen Unterrichtsinhalte werden so unterrichtet, dass die Schülerinnen und Schüler allgemeine Prinzipien kennen lernen und nicht nur ein einzelnes Programm beherrschen sollen.

Aufgrund der Konzeption des Unterrichts wird angestrebt, den ITG-Unterricht von Informatik- oder zumindest Mathematiklehrern durchführen zu lassen. Außerdem soll die/der entsprechende Lehrer/in mindestens in einem weiteren Fach in der Klasse unterrichten, um die gelernten Methoden an die dortigen Inhalte (Auswertung von Versuchsergebnissen, Referate, ...) koppeln zu können.

Die Unterrichtsinhalte werden in verschiedenen Fächern im Unterricht in den darauffolgenden Schuljahren wieder aufgegriffen und dort in der Anwendung vertieft. Der Fachunterricht ITG liefert also einen erleichternden Zugang für den im weiteren Verlauf der Mittelstufe und in der Oberstufe stattfindenden Unterricht.

Im Zuge der Umstellung auf G8GTS (in Jahrgangsstufe 7 ab dem Schuljahr 2012/13) wird dieser bisherige Ansatz überarbeitet. ITG wird vermutlich in Jahrgangsstufe 7 vorverlegt, zusätzlich wird ab der Jahrgangsstufe 8  das Wahlpflichtfachbereich Informatik  angeboten.

In der Mainzer Studienstufe wird Informatik als Grundkurs angeboten.

Ziel des Unterrichts ist es nicht, eine Programmiersprache besonders gut zu beherrschen, sondern allgemein übertragbare Konzepte einzuüben. Besonderen Wert legen wir auf die Modellierung von Problemstellungen, die Modularisierung und die Abstraktion von Daten und Prozeduren.

Zur Umsetzung haben wir die multiparadigmischen Lehrprogrammiersprache Racket (früher PLTScheme) gewählt.

Zunächst steht im Unterricht das funktionale Programmieren im Mittelpunkt, da wir glauben, die gesetzten Ziele damit leichter erreichen zu können. Im Laufe der behandelten Themenbereiche des Lehrplans werden sowohl das imperative wie objektorientierte Programmieren erarbeitet.