Italienisch

Am Gymnasium im Kannenbäckerland wird das Fach Italienisch als dritte Fremdsprache als Wahlpflichtfach in den Jahrgangsstufen 8 und 9 angeboten. Ab der Jahrgangsstufe 10 (Oberstufe) kann Italienisch grundsätzlich als Grund- oder Leistungskurs weitergeführt werden. 

In Klasse 8 haben wir drei Wochenstunden Italienisch, in Klasse 9 zwei. Dies ist eine ausreichende Stundenanzahl um die Grundlagen der Sprache zu erlernen und einen Einblick in die italienische Kultur zu gewinnen. 

Unser Lehrbuch, Appunto Band 1 bis 3, ist ein schülernahes Werk, welches das Lernen auf anschauliche Weise unterstützt.

 

 

 

»Ciao bella!«

»Un cappuccino, un latte macchiato, una pizza margherita« - allora, sprechen wir nicht alle ein bisschen Italienisch? Wozu  also in der Schule Italienisch lernen, wenn unsere Sprachbrocken doch für den Urlaub ausreichen und sonst ohnehin Englisch gefragt ist? 

È chiaro, ist doch ganz klar: Italienisch ist eine kleine Sprache, doch gerade darum lohnt es sich, sie zu lernen. Italienisch können wenige; Englisch wird vorausgesetzt und ist nichts Besonderes mehr.

Zudem ist Italienisch eine der schönsten und melodischsten Sprachen der Welt, die nebenbei auch noch der Schlüssel zu einem der schönsten Länder Europas darstellt. Dessen Kultur prägt unseren Lebensstil wie kein zweites Land. Mit Italienisch kann man punkten in Freizeit und Beruf und man wird nicht nur in der Pizzeria bella figura machen. 

 

Weitere Gründe Italienisch zu lernen

Für junge Europäer reicht Englisch als Fremdsprache nicht mehr aus. Im Lebenslauf wird es ohnehin als eine Selbstverständlichkeit betrachtet. Gewinnen kann man also nur mit einer weiteren Fremdsprache, die auch in Stellenanzeigen auffällig häufig explizit erwartet wird. Dabei muss es nicht die klassische Kombination Englisch mit Französisch sein.

Bereits aus politischen und wirtschaftlichen Gründen findet man einige gute Gründe, Italienisch zu lernen: Italien ist unser (Fast-) Nachbar in Europa und einer der wichtigsten Handelspartner. 

Bundesweit gesehen ist Italien der zweitgrößte Handelspartner, und mehr als 600 000 Italiener leben in Deutschland. Die Verbindungen reichen von der Modebranche über Banken und Versicherungen bis hin zur Landwirtschaft. 

Da ist es nur logisch, dass viele von uns Italienisch in Freizeit und Beruf gut gebrauchen können.

 

Italien ist in unserem Alltag und Leben allgegenwärtig  

Unser Kaffee hat einen italienischen Namen und kommt mit viel Getöse aus dem italienischen Vollautomaten, unsere Schuhe sind von Italienern hergestellt, viele hören italienische Musik und italienische Küche liebt eh jeder. Beim Geknatter einer Vespa steigt auch auf deutschen Straßen ein wohliges Gefühl auf, und wer fährt im Sommer nicht gerne an einen der wunderbaren, einladenen Orte zwischen dem Lago und Sizilien, San Remo und Venedig?!

Und noch mehr Gründe, Italienisch zu lernen: Es ist die Sprache der Musik, der Oper, der Kunst und Kultur. Musiker, Theaterwissenschaftler und bildende Künstler kommen an Italienisch nicht vorbei. Italien und seine Kultur stellen seit Jahrhunderten für Kunstschaffende aus aller Welt eine wichtige Inspirationsquelle dar, nach Schätzungen der UNESCO verfügt Italien über 60 Prozent des gesamten Weltkulturerbes. Die europäische Kulturgeschichte haben die Italiener entscheidend geprägt, man denke nur an die Dichter Dante, Petrarca und Boccaccio, an die Maler und Bildhauer von Botticelli über Leonardo da Vinci und Michelangelo bis hin zu Caravaggio, an die Musiker Verdi, Rossini und Puccini sowie an die modernen Schriftsteller Antonio Tabucchi, Italo Calvino oder Umberto Eco. 

È logico: Eine Sprache zu lernen, bringt immer Arbeit mit sich: Vokabeln müssen gelernt werden und auch diese wunderbare musische Sprache hat eine Grammatik! ABER:  Italienisch lernen heißt nicht nur pauken. Es geht auch darum, in die Mentalität und Kultur Italiens einzutauchen und sie lieben zu lernen!!!

Beruhigend dürfte für alle Interessierten sein, dass Italienisch eine romanische Sprache ist, folglich ist es mit dem Französischen und dem Latein verwandt. Wer eine der beiden Sprachen bereits lernt, wird viele Gemeinsamkeiten entdecken.

Kurz gesagt: Italien ist nah und Italienischkenntnisse haben einen großen praktischen Nutzen – ob im Urlaub, bei Brief- und E-Mail-Freundschaften, bei einem Schüleraustausch oder einer Studienfahrt. Später helfen sie außerdem bei internationalen Studiengängen. Gerade in den Bereichen Jura und BWL genießen italienische Hochschulen einen hervorragenden Ruf. 

Italienisch ist eine wundervolle, musikalische Sprache, die zu einem wundervollen Land gehört. Italienisch lernen bedeutet folglich, ein Stück Sommer, Lebensfreude, Essen, Fussball, Urlaub, Musik,.... in die Schule zu bringen! 

– e questo ci piace da impazzire, das gefällt uns einfach unglaublich gut!