21. Dezember 2011   

Von: Julian Beucher, Klasse 7a

Achtung: Stimmengewitter


Am Dienstag, dem 13. Dezember 2011 besuchte uns in der 4. und 5. Stunde dank der Organisation unserer Klassenleiterin Frau Martens das mobile Musiktheater des Stadttheaters Koblenz im Mehrzweckraum. In dem Theaterstück ,,Achtung: Stimmengewitter“, das uns schauspielerisch und gesanglich dargeboten wurde, beschäftigten sich eine Sängerin (Sandra Janke) und ein Schauspieler (Sami el Gharbi) mit der Frage, „Warum singt der Mensch?“. Mit Comedy, Gefühlsszenen oder auch wilden und lauten Auseinandersetzungen stritten sie unter anderem darüber, wie wichtig Singen ist und ob man den Gesang heutzutage noch braucht. Die Frau argumentierte damit, dass wir überall und in allen Lebenslagen singen, zum Beispiel in der Badewanne, im dunklen Keller, um sich Mut zu machen oder einfach nur zum Einschlafen. Ihr Schauspielkollege dagegen war der Meinung, man könne mit Worten mehr sagen als mit Liedern. Das glaubte er aber nur, weil er seine eigene Stimme nicht kannte.  Nachdem sie uns aber sämtliche Möglichkeiten, die man mit der Stimme machen kann, zum Beispiel jodeln, rappen... gezeigt hatten, war  beim Happy End selbst der anfängliche Kritiker überzeugt, dass wir den Gesang unbedingt für unser alltägliches Leben brauchen. Nach einer kurzen Pause versammelten wir uns in einem kleinen Kreis und besprachen mit den Darstellern, was uns gefallen hatte und was nicht. Die Mehrheit der Klasse fand alles super und lobte die Mitwirkenden, vor allem auch deswegen, weil die Truppe uns interaktiv mit einbezogen hatte. Besonders der tolle Pianist (Christopher Bruckman), der sich teilweise auch verkleidet und mit geschauspielert hatte, war bei uns sehr beliebt. Insgesamt nehmen wir aus diesen zwei Unterrichtsstunden mit, dass die Stimme Stimmungen zum Ausdruck bringen kann und mehr sagt als Worte. 

Kategorie: Berichte