1. Platz für Lina Ruhfus-Hartmann

1. Platz beim Regionalwettbewerb Schüler experimentieren - Biologie und weitere Erfolge bei Deutschlands größtem Naturwissenschaftswettbewerb

 

Putzt sie noch oder lebt sie schon? Diese Frage stellte sich Lina Ruhfus-Hartmann aus der Klasse 6b. Sie untersuchte die Zahnbürsten von etwa 50 Probanden auf ihre Keimbelastung und führte eine umfassende Umfrage zum Nutzungsverhalten durch. „Bei dieser Umfrage habe ich gemerkt, dass jeder Mensch eine andere Einstellung zu seiner Zahnbürste und deren Keimbelastung zeigt. Die Einen denken es wäre besser, wenn man die Zahnbürste im Schrank dicht bei den anderen Zahnbürsten lagert. Andere wiederum finden, dass es besser ist, die Zahnbürste in einem Becher über dem Waschbecken in der Nähe der Toilette aufzubewahren. Auch überraschte mich, dass manche ihre Zahnbürste weit länger als die empfohlenen sechs Wochen nutzen“. So konnte die Jungforscherin mit Ihrer Studie beispielsweise eindrucksvoll zeigen, dass lange genutzte Zahnbürsten oftmals eine wesentlich höhere Keimbelastung aufwiesen. Aber die Keimbelastung hing auch von vielen weiteren Faktoren, wie z.B. der Marke und der Reinigungsmethode ab. Mit ihren umfassenden Untersuchungen, ihren naturwissenschaftlich klar strukturierten Experimenten und ihrer brillanten Präsentation überzeugte die 12jährige Lina die Jury beim Regionalwettbewerb in Neuwied und wurde hierfür mit dem ersten Platz in der Kategorie Schüler experimentieren - Biologie belohnt. Mit diesem ersten Platz hat sich Lina zudem für den Landeswettbewerb Schüler experimentieren in Ingelheim qualifiziert, bei dem die Landesbesten Ende April gegeneinander antreten werden.

 

Darüber hinaus nahmen drei weitere Gruppen am Regionalwettbewerb in Remagen teil: Der 14jährige Denis Kahle aus der Klasse 8b untersuchte in seinem Thema Painless Plaster alternative Klebstoffe für die Herstellung von neuen Pflastern. Auch er konnte die Jury überzeugen und gewann den dritten Platz in der Kategorie Schüler experimentieren - Chemie.

Einem ganz anderen Thema widmeten sich Sabrina Mehlbreuer (13) und Clara Röer (13) aus der Klasse 8a. Sie entwickelten ein eigens für den Ganztagsschulbetrieb ausgelegtes, fünfminütiges Sportprogramm, welches die Schüler/innen der Orientierungsstufe 4 Wochen lang, morgens im Einstieg erprobten. Sabrina und Clara wollten herausfinden, ob sich mit dieser Sporteinheit möglicherweise die Konzentrationsfähigkeit der Schüler/innen im Schulalltag steigern ließe. Der 14jährige Noah Daum aus der Klasse 8b untersuchte in seinem Thema Pflanzen Rap das unterschiedliche Pflanzenwachstum in Abhängigkeit von der Umgebungsmusik. Beide Gruppen starteten in der Sparte Schüler experimentieren - Biologie und wurden für ihre Teilnahme ebenfalls mit einer Urkunde ausgezeichnet.

 

Wir gratulieren allen Schüler/innen zu ihren Erfolgen und drücken Lina für den Landeswettbewerb ganz feste die Daumen.

 

Susanna Molitor und Larissa Kram