Brüsselfahrt - Europa zum Anfassen

Als Europaschule besuchten wir in der diesjährigen Projektwoche die belgische Hauptstadt Brüssel.

Kein Warten an der Grenze, kein lästiges Geldwechseln und vor allem keine weiteren Mobilfunkkosten! Was für viele von uns selbstverständlich klingt, ist das Ergebnis jahrzehntelanger friedlicher Zusammenarbeit. Bereits der erste Tag verdeutlichte uns wieder einmal, warum die Europäische Union aus unserem vernetzten Leben kaum wegzudenken ist.

Doch neben der politischen Komponente, die den Kern dieser Bildungsfahrt darstellte, war es vor allem eine kulturelle und kulinarische Sprachreise zu unseren belgischen Nachbarn. Pommes Frites, Schokolade oder Waffeln. Es war für jeden etwas dabei! Neben Einblicken in die Schokoladenproduktion einer „Chocolaterie“ erforschten wir aber auch die Innenstadt Brüssels.
Dazu dienten verschiedenen Aufgaben, die sowohl unsere Französisch-Kenntnisse auf die Proben stellten, als auch unsere Überlebensfähigkeit in einer fremden Stadt.

Mit neuem Wissen im Gepäck, das wir durch eine Stadtführung gewonnen hatten und direkt in Form unserer französischen Stadtrallye Verwendung fand, machten wir uns in Kleingruppen selbst auf die Entdeckungsreise. Neben tollen Orten wie dem Justizpalast, hervorragenden Restaurants und atemberaubender Architektur wird uns allen wohl „Manneken Pis“ am ehesten im Gedächtnis bleiben.

Wenn wir von atemberaubenden Momenten sprechen, darf unser Besuch im Atomium definitiv nicht unerwähnt bleiben! Neben der beeindruckenden Aussicht, die sich uns in der Höhe bot, waren es vor allem die Ausstellungen in den anderen Teilen des Atomiums, die uns die Sprache verschlugen.

Der Besuch im Naturkundemuseum bildete für viele einen weiteren Höhepunkt der Fahrt.
Die Ausstellungen waren derart zahlreich und umfangreich, dass sie kaum an einem Tag alle hätten besichtigt werden können. Also definitiv einen weiteren Besuch wert!

Der spannendste Teil der Fahrt war jedoch unser Besuch im Europaparlament, der Herzkammer Europas! Nach unserem Besuch im Parlamentarium, in dem wir unser Wissen über die Geschichte Europas noch einmal auffrischen konnten, begleiteten wir Herrn Schaller, Mitarbeiter der SPD-Abgeordneten Susanne Melior, der uns viel über die Arbeit des Europaparlaments erzählte. Anschließend ging es in den Plenarsaal, der vor allem durch seine riesige Anzahl an Sitzen und den Dolmetscher-Räumen, an den Wänden, für erstaunte Gesichter sorgte.

Den Abschluss dieser Fahrt bildete unser Besuch bei der rheinland-pfälzischen Landesvertretung in Brüssel. Mit Kaffee und belgischen Spezialitäten begrüßt, folgte eine PowerPoint-Präsentation der Referentin Martina Krebs, die die Aufgaben der Landesvertretung behandelte und uns vermittelte, wie auch regionale Interessen in der Europäischen Union geäußert und eingebracht werden.

Abschließend lässt sich sagen, dass diese Fahrt neben ihrem facettenreichen Programm, vor allem durch ihren Europaschwerpunkt in Erinnerung bleiben wird. Europa kommt uns allen zu Gute! Vor allem die jungen Leute, unsere Generation, muss den Geist Europas aufrechterhalten und immer wieder betonen, dass wir von Europa und dem damit einhergehenden Frieden seit Jahrzehnten profitieren.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei Frau Petry und Frau Reifenrath für diese lehrreiche Woche und die einzigartigen Momenten, die damit einhergingen.