Frankreichaustausch am GiK

Zurzeit sind 20 Schüler des Gymnasiums im Kannenbäckerland zu Besuch an unserer Partnerschule in Saint-Laurent-du-Pont (Isère).  Vom 26. April bis 4. Mai treffen die deutschen Jugendlichen nun zum zweiten Mal ihre französischen Austauschpartner. Diese waren bereits vom 01. bis 09. Februar zu Gast im Westerwald. Hier ein kleiner Rückblick aus Sicht von zwei Schülerinnen auf die Erlebnisse von vor drei Monaten:

 

„Am Donnerstag, den 01. Februar 2018 kam um 19.30 Uhr endlich der Bus. Eine halbe Stunde warteten wir schon aufgeregt und freuten uns darauf, unsere französischen Austauschschüler und -schülerinnen kennenzulernen. Nach der Ankunft der Franzosen fuhren wir alle nach Hause, da die lange Fahrt sehr anstrengend war. Trotz einiger Verständnisprobleme war der erste Abend sehr schön, genauso wie die Spiele am nächsten Tag in der Schule. Den Nachmittag verbrachten wir zu Hause oder zeigten ihnen unsere Heimatdörfer. Nun stand das Wochenende bevor. Es schweißte uns noch mehr zusammen und wir konnten sehr viel zusammen lachen, z.B. als einige sich zum Bowlen trafen oder beim gemeinsamen Spieleabend. Bei Ausflügen in die Umgebung lernten sie unsere Heimat besser kennen.

 

Am Montag und Dienstag konnten wir nicht so viel Zeit mit unseren Franzosen verbringen, da wir in den Unterricht mussten. Währenddessen erkundeten unsere Gäste Koblenz und Cochem.

Mittwochs stand eine gemeinsame Fahrt nach Trier an. Dort besichtigten wir das römisch-germanische Museum. Wir besuchten natürlich die ständige Ausstellung, durften uns dann aber auch „als Forscher“ betätigen und alte Münzen zeitlich einordnen, indem wir Köpfe  auf den Münzen mit dem Konterfei verschiedener Kaiser verglichen. Anschließend durften wir uns sogar einen achtzehn Kilogramm schweren Münzschatz ansehen, der erst kürzlich in der Trierer Umgebung gefunden wurde.

 

Gemeinsam mit den Franzosen erkundeten wir dann in kleinen Gruppen die Trierer Innenstadt und lösten gemeinsam verschiedene Aufgaben. Dadurch, dass wir zusammenarbeiten mussten, entstand mehr Zusammenhalt mit unseren französischen Gästen. Auf der Fahrt nach Hause konnten wir uns über die Erfahrungen des Tages austauschen und die Gespräche wurden sehr viel flüssiger und leichter zu verstehen, da man die Sprache immer besser verstand.

 

Leider fand noch am selben Tag schon der Abschiedsabend in der Schule statt.

 

An Schwerdonnerstag, bei der Karnevalsfeier an unserer Schule, lernten die Austauschschüler eine unserer vielen Traditionen kennen. Um den Aufenthalt in Deutschland unvergesslich zu gestalten, wurde anschließend nachmittags noch einiges unternommen. Natürlich tauschten wir auch die Handynummern aus, um nach Abreise der Franzosen in Kontakt bleiben zu können.

 

Am nächsten Morgen stand der Abschied an, der sich auch für unsere Eltern emotionaler gestaltete als erwartet. Doch wir wissen ja, dass wir unsere neuen Freunde schon Ende April wiedersehen und freuen uns auch darauf, ihre Familien kennenzulernen. Wir hoffen, bei unserem Aufenthalt in Frankreich ebenfalls mehr über die Kultur unserer Nachbarn zu erfahren.

 

Ein großes Dankeschön gilt unseren Eltern und auch denen unserer Gäste, ohne die keine Möglichkeit bestanden hätte, am Austausch teilzunehmen. Ebenfalls danken möchten wir unseren Lehrerinnen Frau Antweiler, Frau Szymanski und Frau Bernhard, die die Partnerschaft mit der Schule in Saint-Laurent du Pont organisierten. Obwohl unser Schulleiter selbst kein Französisch spricht, ermöglicht er seinen Schülern einen Austausch in Frankreich. Dafür möchten wir ihm gerne danken, da wir dadurch gefördert werden und viele neue Erfahrungen machen können.“