Klassenfahrt der Stufe 5

Am 27.8., dem Montag der vierten Schulwoche, brachen alle fünften Klassen des Gymnasiums im Kannenbäckerland gemeinsam zu ihrer ersten Klassenfahrt an der neuen Schule auf.
Mit zwei Bussen gingen die knapp 70 Kinder auf große Fahrt nach Bad Marienberg, in den oberen Westerwald. Als Begleitung waren pro Klasse zwei Lehrkräfte dabei, tatkräftig unterstützt von der FSJlerin Frau Gießen.
Das Wetter war ideal und so war nach der Ankunft schon bald der erste Spaziergang in den nahen Wald möglich. Dort wurden Stöcke gesucht für das Stockbrot, das es am nächsten Abend geben sollte.
Die Zeit vor Ort war prall gefüllt mit einem erlebnispädagogischen Programm, das alle Klassen durchliefen. Gemeinsam wurde eine Stadt aus Holzbausteinen erstellt, es wurde über ein Hochseil balanciert und eine Kugelbahn aus einem einzigen Stück Tonkarton produziert.
Dazwischen wurden alle mit drei Mahlzeiten am Tag gut von der Jugendherbergsküche versorgt.
Obwohl um 22 Uhr Nachtruhe in der wunderschön gelegenen Jugendherberge war, durften die Kinder an einem Abend etwas länger aufbleiben, denn es ging zur Nachtwanderung, die mit einem Lagerfeuer samt Stockbrotrösten abschloss.
Am Mittwochmorgen ging es schon wieder nach Hause. Auf dem Heimweg wurde noch die Grube Bindweide besucht, ein altes Bergwerk, das von Ehrenamtlichen betreut wird. Sehr eindrücklich wurde dort die mühsame und belastende Arbeit unter Tage geschildert, indem unter anderem ein alter Bergmann – er wird im nächsten Frühling 80 Jahre alt – bei einer Führung durch den Stollen aus der Zeit seiner eigenen Tätigkeit berichtete. Dabei wurden auch verschiedene Maschinen vorgeführt – ein Glück, dass es in der Schule nicht ganz so laut zugeht!