missio-Fluchttruck am GiK

Drei Tage lang stand der große Ausstellungstruck des internationalen katholischen Hilfswerk Missio auf dem Schulhof des Gymnasiums im Kannenbäckerland. In 90-minütigen Workshops wurden die Schüler/innen der Stufen 8-11 mit dem Thema Flucht, Fluchtursachen und dem Vertiefungsthema „Ressourcenkonflikte als Fluchtursache: Mein Handy und der Kongo“ konfrontiert.

 

Die interaktive Führung verdeutlichte sehr eindringlich am Beispiel vom Bürgerkriegsflüchtlingen im Osten der Demokratischen Republik Kongo die Ängste und Hoffnungen von Menschen, die ihre Heimat verlassen müssen. Die Schüler/innen schlüpften dabei in die Rolle eines Betroffenen und wurden mit Filmsequenzen, Hörtexten und Informationstafeln durch insgesamt sieben mit viel Liebe zum Detail gestaltete Räume geleitet, mussten dabei Entscheidungen treffen und erfuhren vieles über die Lebenssituation von Menschen in Zentralafrika.

Ergänzt wurde die Ausstellung durch ein Seminar, in dem die Eindrücke gesammelt und diskutiert wurden.

Die beiden Referenten, Eva Maria Daganato und Marcus Composs, agierten sehr engagiert und wertschätzend und zeigten sich auch beeindruckt von der Offenheit und Aufmerksamkeit der Schüler/innen des GiK.

 

Diese wertvolle Aktion wurde nur durch die Initiative der katholischen Kirche Höhr-Grenzhausen und die finanzielle Unterstützung durch das Bundesprogramm „Demokratie leben“ möglich. Wir danken Herrn Stahl sowie Herrn Wolfram und allen weiteren Personen, die unterstützend gewirkt haben, sehr herzlich für Ihren Einsatz und die hervorragende Zusammenarbeit mit unserem Deutsch- und Religionslehrer Herrn Kästel, der für die Schule die Aktion koordinierte.