Zwei naturwissenschaftliche Räume fertig eingerichtet

Seit der Fertigstellung des Gymnasiums als Anbau an die Realschule plus im April 1987 gibt es im Gymnasium im Kannenbäckerland jeweils zwei naturwissenschaftliche Räume für die Fächer Physik, Chemie und Biologie.

Sie bekamen damals eine unterschiedliche Ausstattung: Je ein Unterrichtsraum war als Übungsraum eingerichtet, in dem die Schüler/innen an ihren Arbeitsplätzen Experimente durchführen können, der andere Unterrichtsraum war ein Lehrraum, in dem die Schüler/innen in ansteigenden Reihen Lehrerexperimente beobachten konnten.

 

In den letzten 30 Jahren hat sich der Charakter des naturwissenschaftlichen Unterrichts am Gymnasium sehr verändert. In den einzelnen Fächern spielt das Lehrerexperiment als Unterrichtsmethode mittlerweile nur noch eine untergeordnete Rolle im Vergleich zur Eigentätigkeit der Schüler/innen. Mit dem übergreifenden Fach Naturwissenschaften, kurz NaWi, in den Klassen 5 und 6, das sich mit naturwissenschaftlichen Phänomenen aus der Sichtweise aller drei Fächer beschäftigt, entstand das Bedürfnis nach einem Unterrichtsraum, der dem angemessen Rechnung trägt.

Diesen beiden Umständen wurde seitens der Kreisverwaltung des Westerwaldkreises als Schulträger nun auf Wunsch der Schule Rechnung getragen: In einem ersten Schritt wurde der Lehrraum Biologie zu einem modernen Unterrichtsraum umgebaut. Das Fach NaWi bekam durch den sehr aufwendigen Umbau eines Klassenzimmers nun einen eigenen, ebenfalls hervorragend ausgestatteten Raum.

Aus den Haushaltsmitteln der Schule, also letztlich auch mit der Unterstützung des Westerwaldkreises, wurde zusätzlich noch für eine, ebenfalls hochwertige, fest installierte Medienausstattung gesorgt.

 

Seit dieser Woche können die neuen Räume nun genutzt werden. Für das GiK als Schule, die auch einen naturwissenschaftlichen Schwerpunkt hat, ist die neue Ausstattung natürlich von besonderer Bedeutung. Für den Fachunterricht, für das Wahlpflichtfach Naturwissenschaften, für die Arbeitsgemeinschaft „Jugend forscht“ und viele andere Lerngruppen bieten sich nun ganz neue Möglichkeiten, über die wir sehr glücklich sind.

 

Doch beim jetzigen Stand soll es nicht bleiben: Im kommenden Sommer sollen auch für Physik und Chemie die alten Lehrräume in gleicher Form zu modernen Unterrichtsräumen umgebaut werden.