Mit einer kurzweiligen Feierstunde beging das Gymnasium im Kannenbäckerland die Amtseinführung des neuen Schulleiters Nino Breitbach. Zahlreiche Gäste trugen sich als Gratulanten in die Redeliste ein:

Nach der Begrüßung durch den stellvertretenden Schulleiter, Helmut Zender, würdigte der zuständige Schulaufsichtsbeamte der ADD, Herr Horst-Dieter Meurer, das bisherige Wirken des neuen Schulleiters und zeichnete Stationen seiner Laufbahn nach. Landrat Achim Schwickert bekräftigte für den Schulträger die Wichtigkeit einer personalen Kontinuität in der Leitung des GiK und freute sich, dass mit Nino Breitbach ein Schulleiter gefunden sei, der diese Schule sehr gut kenne.

Die Mitglieder der Schulgremien verbanden ihre Gratulation mit dem Wunsch auf eine gute Zusammenarbeit und gaben dem neuen Schulleiter teils humorvolle Ratschläge für sein zukünftiges Wirken. Susanna Balkenhol für den Schulelternbeirat, Johannes Balkenhol für die Schülervertretung, Beatrix Bock für den Personalrat und Britta Grimm vom Verein der Ehemaligen und Förderer bildeten dabei die erste Gruppe kurzer Grußworte.

Im Anschluss ergriffen Redner aus dem Umfeld der Schule das Wort: Der Bürgermeister der Verbandsgemeinde, Thilo Becker, betonte die bisher schon sehr gute Verzahnung von Gymnasium und Stadt/Verbandsgemeinde Höhr-Grenzhausen anlässlich vieler Projekte und lobte Nino Breitbach als kompetenten und verlässlichen Gesprächspartner.

Pfarrerin Monika Christ und Pfarrer Alfred Much ergriffen für die Kirchengemeinden das Wort und wünschten dem neuen Schulleiter in einem bildreichen Vortrag Gottes Segen für sein Wirken. Hermann-Josef Bläsius vom Bezirksdirektorenverband schloss sich den Glückwünschen der Vorredner an, bemerkte dabei jedoch, dass gute Schule und auch ein guter Schulleiter nur erfolgreich sein kann, wenn durch eine solide und rechtzeitige Personalplanung seitens der ADD die Grundlagen dafür gelegt seien.

Den Abschluss der Gratulanten bildete in Vertretung von Rektor Joachim Winkes dessen Stellvertreter Franz-Josef Gerz von der benachbarten Ernst-Barlach-Realschule plus, den mit Nino Breitbach eine jahrelange intensive Zusammenarbeit in der jetzt auslaufenden Gemeinsamen Orientierungsstufe beider Schulen verbindet.

Den Höhepunkt der Veranstaltung bildete schließlich die mit Spannung erwartete Einführungsrede des neuen Schulleiters. Nino Breitbach betonte dabei, dass auch in der fast zweijährigen Vakanz auf dem Schulleiterposten wesentliche Weichen für die Schulentwicklung des Gymnasiums im Kannenbäckerland gestellt worden seien: So zeigten die gegen den Trend gestiegenen  Anmeldezahlen für das aktuelle Schuljahr, dass sowohl das Konzept des Ganztagsgymnasiums G8GTS wie auch die Überführung der gemeinsamen Orientierungsstufe mit der benachbarten Realschule plus in eine schulartgebundene und selbstständige für das GiK bereits Früchte getragen haben.

Breitbach stellte dabei klar, dass die Schulentwicklung nun mit dem Aufbau der Oberstufe in G8GTS seine Fortsetzung finden müsse. Hier werde man intensiv mit den beteiligten Schulgremien und auch anlässlich eines Studientags im Februar nächsten Jahres wichtige Vorarbeiten und Planungen leisten.

Ein besonderes Augenmerk legte der neue Schulleiter dann auf die Frage der räumlichen Ausstattung. Mit der Mensa sei ein wichtiger erster Schritt getan, dennoch sei die Raumnot am Gymnasium unübersehbar. So sei es an einer Ganztagsschule unverzichtbar, neben Differenzierungs- und Aufenthaltsräumen für die Schülerinnen und Schüler auch adäquate Arbeitsplätze für die Kolleginnen und Kollegen zur Verfügung stellen zu können, die einen wesentlichen Anteil ihrer Korrektur- und Vorbereitungsarbeit eben nicht mehr zu Hause leisten können. Auch die Raumsituation einzelner Fächer wurde in den Blick genommen: So ist beispielsweise die Sporthalle am Schulzentrum derart ausgelastet, dass neben dem Pflichtunterricht kaum Arbeitsgemeinschaften in diesem Bereich angeboten werden können, obwohl dies gerade für Ganztagsschulen ein wichtiger Faktor ist.

Breitbach schloss mit dem Wunsch, mit allen Beteiligten nicht nur in diesen Fragen gut zusammenarbeiten zu können und betonte dabei, dass die persönliche Wertschätzung in allen Bereichen des Schullebens ein wichtiges Fundament gemeinsamen Tuns sei und auch bei kontroversen Diskussionen und Meinungsverschiedenheiten niemals verloren gehen dürfe.

Musikalisch umrahmt wurde die Feier, die dann in einen gemeinsamen Imbiss und Umtrunk mündete, von Schülerinnen und Schülern unter der Leitung von Beatrix Bock, Alexandra Jeuck und Ute Zimmermann, wobei mit der Klasse 5d, dem Musik-Grundkurs der Jahrgangsstufe 11, der Rockband und der Bigband des Gymnasiums alle Altersstufen ihre Fähigkeiten unter Beweis stellten und mit reichlich Applaus bedacht wurden.

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