Die Nachrichten von den schweren Erdbeben in der türkisch-syrischen Grenzregion haben bei den Schüler/innen des Gymnasiums im Kannenbäckerland große Bestürzung ausgelöst – insbesondere bei denen mit türkischem oder syrischem Hintergrund.
Sofort war ihnen klar, dass man in irgendeiner Form helfen muss. So sprachen unabhängig voneinander Schülerinnen verschiedener Klassen und Stufen den Schulleiter an und fragten, ob sie einen Kuchenverkauf zugunsten der Erdbebenopfer organisieren dürfen.
Natürlich war er damit einverstanden und so konnte es losgehen. Die Eltern wurden mobilisiert, Kuchen zu backen, Durchsagen über die schulische Sprechanlage vorbereitet und durchgeführt und überlegt, an wen die Spenden gehen sollen – alles das geschah in Eigenregie der Schüler/innen.
Das Ergebnis kann sich sehen lassen: An mehreren Tagen wurden in der großen Pause Kuchen verkauft und es kamen weit über 1.000 € zusammen, die zum Teil an die Hilfsorganisation „Time to Help“ gingen. Schwierig war es, eine zuverlässige Adresse für Spenden gezielt in die syrischen Erdbebengebiete zu bekommen, damit das Geld auch tatsächlich an der richtigen Stelle ankommt. Durch persönliche Kontakte gelang es aber auch hier, dass das Geld in zuverlässige Hände kam, die für die Weiterleitung an bedürftige Familien sorgten.
Die Initiative der Schüler/innen, die nicht nur die Idee für eine Spende hatten, sondern sie auch eigenverantwortlich mit viel Engagement umsetzten, verdient großen Respekt und Anerkennung.