Wie auch in den bisherigen Jahren stand Anfang Januar für die Abiturienten und Abiturientinnen des Gymnasiums im Kannenbäckerland die Skifahrt nach Südtirol ins Ahrntal an.
Am Mittwoch, den 8. Januar, fuhr der Bus gegen 22 Uhr mit 20 Schülerinnen und Schülern der Stufe 12 los, nachdem die Abfahrt wegen Schneefalls verzögert worden war. Trotz der zunächst besorgniserregenden Wetterverhältnisse lief die Fahrt relativ problemlos ab, sodass die Stufe gegen 9 Uhr am Hotel „Kreuzwirt“ ankam.
Nachdem alle ihre Zimmer bezogen hatten, blieb nicht viel Zeit zum Ausruhen, da es direkt zum Skigebiet an den Klausberg ging. Als dann alle Schülerinnen und Schüler mit Skiausrüstung ausgestattet waren, ging es zunächst auf die Anfängerpiste, da bis auf einen Schüler noch kaum jemand Erfahrung im Skifahren hatte.
Zunächst verlief es dementsprechend auch noch ziemlich holprig, aber den meisten wurde schnell bewusst, dass es zum Lernen dazugehört, auch mal hinzufallen.
Gegen späten Nachmittag fuhr die Stufe zurück zum Kreuzwirt, und nach etwas Zeit zum Ausruhen und Frischmachen gab es auch schon Abendessen. Jeden Abend wurde ein Drei-Gänge-Menü serviert, bestehend aus Vorspeise, Hauptgang und Nachspeise, das von den Schülerinnen und Schülern nach einem anstrengenden Skitag immer mit Vorfreude erwartet wurde.
Nach diesem anstrengenden und aufregenden Tag ging es für die meisten schon etwas früher ins Bett, um mit viel Energie in den nächsten Tag zu starten.
Am Freitagmorgen ging es nach dem Frühstück nämlich schon früh los zum Klausberg, wo die Schülerinnen und Schüler in drei Gruppen zum Skifahren aufgeteilt wurden. Drei Schülerinnen und Schüler durften bereits mit der Gondel ins Skigebiet hinauffahren, während die beiden anderen Gruppen sich zunächst an die etwas weniger schwierige Anfängerpiste herantrauten.
Nachdem die beiden Gruppen schon am zweiten Tag große Fortschritte gemacht hatten, ging es nach dem Mittagessen auch für sie hoch auf den Klausberg.
Die nächsten zwei Tage nutzten die Schülerinnen und Schüler ihre Vor- und Nachmittage oben auf dem Klausberg, um ihre Techniken im Skifahren zu verbessern, während sie die Abende auf ihren Zimmern oder im Gemeinschaftsraum mit Spielen und Gesprächen verbrachten.
Am Montag musste die Stufe dann noch früher aufstehen, da es mit dem Bus nach Bruneck zum Cusanus-Realgymnasium ging, wo ein Projekt mit gleichaltrigen Schülerinnen und Schülern auf sie wartete. In kleinen Gruppen hatten sie zwei Vormittage Zeit, Präsentationen vorzubereiten, die einen Vergleich zwischen Bruneck und Höhr-Grenzhausen in verschiedenen Aspekten wie z.B. Mobilität, Mülltrennung, Schulleben oder Freizeitverhalten umfassten. Dabei konnten sich die Schülerinnen und Schüler austauschen und besser kennenlernen. Am ersten Nachmittag ging es dann in die Eishalle der Schule, wo die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit hatten, Schlittschuh zu laufen oder Curling zu spielen.
Nachdem am Dienstagvormittag die Präsentationen gehalten worden waren, gab es für die Gruppe noch eine Stadtführung durch Bruneck, um die Gegend besser kennenzulernen.
Nach den beiden erfolgreichen Projekttagen ging es für die Stufe wieder ins Skigebiet, um weiter für die bevorstehenden Skiprüfungen zu üben. Dabei konnte man bei allen Schülerinnen und Schülern große Fortschritte erkennen, sodass sich sogar fast alle trauten, eine schwarze Piste zu fahren. Mit diesen Fortschritten fiel es kaum jemandem schwer, die Prüfung am Donnerstagmorgen zu absolvieren. Der Nachmittag konnte dann frei genutzt werden, um noch einmal mit einer gewünschten Gruppe Ski zu fahren oder schon früher zum Kreuzwirt zurückzukehren, um sich auf die bevorstehende Heimfahrt vorzubereiten.
Am Morgen des 17. Januars fuhr die Stufe dann wieder zurück nach Höhr-Grenzhausen, wo die Schülerinnen und Schüler gegen 20 Uhr am Busbahnhof des Gymnasiums im Kannenbäckerland von ihren Familien empfangen wurden.
So kehrten alle unversehrt zurück – mit neuen Kenntnissen und Erinnerungen an das Skifahren sowie an lustige Abende mit Mitschülerinnen und Mitschülern, die mit Sicherheit noch lange bleiben werden.